FUSION – Fusion: Mitglieder geben grünes Licht für Gespräche
Die RSV-Mitgliederversammlung stimmte für die Aufnahme von konkreten Gesprächen zur Verschmelzung mit der GSTT.
Mit einer Gegenstimme votierten am Dienstag die Mitglieder des Rohrleitungssanierungsverbandes für den Start von konkreten Verhandlungen mit der German Society for Trenchless Technology (GSTT).
In einer lebhaften Sitzung hatten einzelne Mitglieder zuvor Fragen gestellt, die vom Vorstand beantwortet wurden. Benedikt Stentrup, Volker Neubert und Andreas Haacker betonten unter anderem, dass es bereits seit vielen Jahren Gedanken über einen Zusammenschluss gibt. Die bevorstehenden Verhandlungen hätten zum Ziel, den Wünschen der Mitglieder zu entsprechen. Die Interessen mit mehr Nachdruck zu vertreten und stärker zu werden, sei ein wesentlicher Vorteil eines Zusammenschlusses. Eine mögliche Architektur für einen neuen gemeinsamen Verband, die von einer Task Force auf Basis einer Mitgliederbefragung erarbeitet wurde, ist in einer FAQ-Liste zu sehen. Erneut wurden die Mitglieder aufgefordert ihre Wünsche dem Vorstand mitzuteilen.
Bedenken, dass das Erheben einer Umlage und ein allgemeine Anstieg des Mitgliedsbeitrages für die RSV-Mitglieder verbunden ist, räumte der Vorstand aus. Dass auch die nicht stimmberechtigten Mitglieder des Verbandes (Planungsbüros, Netzbetreiber und andere Verbände) die Pläne unterstützen, zeigte sich in einer spontanen Umfrage, die Versammlungsleiter Michael Röling initiierte: Bei zwei Enthaltungen votierten alle außerordentlichen Mitglieder dafür.
Weitere Themen der Sitzung waren die Neuordnung der umwelttechnischen Berufe, das Engagement für die Anerkennung emissionsarmer Sanierungsverfahren für AZ-Rohre sowie die die Wahl der Kassenprüfer. Michael Röling und Torsten Matussek wurden wiedergewählt.
Als Schwerpunkte für das Jahr 2022 hat der Vorstand die Weiterarbeit in den Arbeitskreisen und das Thema Nachhaltigkeit gestellt.
Bei der Online-Mitgliederversammlung waren 40 Mitglieder anwesend, davon 12 nicht stimmberechtigte Mitglieder. Durch Stimmrechtsübertragungen erfolgten die Wahlen auf Basis von 30 bis 32 Stimmen.